Warum eine Silageballenpresse keine Rundballen formt
Die Kernmechanismen der Ballenformation
A Silageballenpresse Das Prinzip ist verblüffend einfach: Das Erntegut wird von den Aufnahmezinken aufgenommen, in die Ballenkammer befördert und anschließend durch einen Riemen- oder Walzenantrieb zu einer dichten, zylindrischen Form verpresst. Wenn ein Glied dieser Kette – Aufnahme, Verpressung oder Bindung – ausfällt, produziert die Maschine keine ordnungsgemäß geformten Rundballen mehr. Das Problem kündigt sich selten eindeutig an; stattdessen äußert es sich in losen, unförmigen oder unvollständigen Ballen, die die Bediener mitten im Erntefenster ratlos zurücklassen.
Die Ursachenforschung zu verstehen, bedeutet nicht nur, die aktuelle Störung zu beheben – es hat direkte Auswirkungen. SilagequalitätDie Fermentationseffizienz und die langfristigen Kosten pro Ballen spielen dabei eine Rolle. Ein Ballen, der nicht die erforderliche Dichte erreicht, verliert schneller die anaeroben Bedingungen, was zu aerobem Verderb führt und den Futterwert erheblich mindern kann. Ob Sie einen großen Milchviehbetrieb oder einen kleinen Betrieb führen kleine Silageballenpresse Die Vorgehensweise bei der Diagnose auf einem Schafhof ist im Wesentlichen dieselbe. Gehen wir sie systematisch durch.
Ursache #1 – Falscher Feuchtigkeitsgehalt der Ernte
Die häufigste Ursache für eine schlechte Ballenform
Der Feuchtigkeitsgehalt ist wohl der wichtigste Faktor, der beeinflusst, ob Ihr Silageballenpresse Das Ergebnis ist ein fester, formschöner Rundballen oder ein bröckeliger Haufen. Der ideale Feuchtigkeitsbereich für die meisten Gras- und Leguminosensilagen liegt zwischen 401 TP3T und 651 TP3T. Zu trockenes Material – unter 351 TP3T – wird spröde und lässt sich unter Druck nicht verpressen. Es gleitet im Pressraum herum, ohne sich zu verhaken, was zu lockeren, auseinanderfallenden Ballen oder Ballen führt, die sich gar nicht erst formen.
Auf der anderen Seite ist Material mit einem Feuchtigkeitsgehalt über 70% zu glatt und schwer, um im Pressraum ausreichend Rotationsimpuls aufzubauen. Es verdichtet sich zu einer flachen, dichten Masse, anstatt sich zu einem Zylinder zu rollen. Dies ist ein häufiges Szenario beim Pressen unmittelbar nach Regenfällen oder bei der Ernte von Weideland, das noch nicht angewelkt ist. Grassilageballenpresse Insbesondere die Überwachung der Bodenfeuchtigkeit vor dem Mähen – und erneut vor dem Pressen – verhindert die meisten Probleme bei der Formation.
✅ Lösung: Feuchtigkeitsmanagement
- Verwenden Sie vor dem Mähen ein Futterfeuchtigkeitsmessgerät – verlassen Sie sich nicht allein auf eine visuelle Schätzung.
- Bei den meisten Gräsern sollte man nach dem Mähen 6–24 Stunden warten, bis sie angewelkt sind, bevor man sie zu Ballen presst.
- Bei nassen Bedingungen sollte die Ballenpressung verzögert oder ein Mähaufbereiter eingesetzt werden, um das Welken zu beschleunigen.
- Zielfeuchte von 50–601 µg/m³T für optimale Rundballendichte und Fermentationsqualität.
- Bei sehr trockenen Bedingungen empfiehlt es sich, früh morgens zu ernten, wenn der Tau die Oberflächenfeuchtigkeit wiederherstellt.
Ursache #2 — Probleme mit der Zuführung von Erntevorsatz und Erntegut
Wenn Material nicht ordnungsgemäß in die Kammer gelangt
Selbst bei optimalem Feuchtigkeitsgehalt führt ein fehlerhaftes Aufnahmesystem zu Materialmangel in der Ballenkammer. Die Rundballenbildung hängt von einem kontinuierlichen, gleichmäßigen Materialfluss in die Kammer ab – jede Unterbrechung dieses Flusses erzeugt einen asymmetrischen Kern, der zusammenfällt. Probleme mit den Aufnahmezinken zählen zu den häufigsten Ursachen für fehlgeschlagene Ballenbildung, insbesondere bei hohem Durchsatz oder bei der Verarbeitung auf abrasiven Böden wie Sandböden.
Verbogene oder fehlende Aufnahmezinken
Die Zinken werden durch Steine, Erdklumpen und schwere Erntegutladungen ständig beansprucht. Eine verbogene Zinke lenkt das Material seitlich ab, anstatt es sauber in den Zuführkanal zu befördern, während eine fehlende Zinke eine Lücke im Erntegutfluss erzeugt, die zu dünnen Stellen im sich bildenden Ballenkern führt. Mit der Zeit können selbst wenige beschädigte Zinken das Zuführmuster des Ernteguts so stark verändern, dass sich kein symmetrischer Rundballen mehr formen lässt.
Fehlende Schwadbreite
Ein zu schmaler Schwad konzentriert das Material in der Mitte der Aufnahmebreite und führt zu einem asymmetrischen Ballenkern. Umgekehrt lässt ein zu breiter Schwad Material an den Seiten liegen, wodurch das Gesamtaufnahmevolumen reduziert wird. Beide Zustände beeinträchtigen die Rundballenbildung. Stellen Sie Ihren Schwad so ein, dass der Schwad etwa 80–90 µT der Aufnahmebreite Ihrer Ballenpresse ausfüllt.
✅ Behoben: Überprüfung des Pickup-Systems
- Gehen Sie vor jeder Benutzung die Breite des Pickups ab und ersetzen Sie verbogene oder fehlende Zinken sofort.
- Prüfen Sie den Abstand zwischen Zinken und Förderschnecke – abgenutzte Zinken, die zu hoch stehen, erfassen das Material am Fuß des Schwads nicht ausreichend.
- Die Aufnahmehöhe sollte so eingestellt werden, dass die Zinken unter normalen Feldbedingungen 25–40 mm über dem Boden stehen.
- Passen Sie die Schwadbreite mithilfe eines Fingerradschwaders oder eines gezogenen Seitenschwaders an die Aufnahmebreite an.
- Bei starkem Pflanzenwachstum die Fahrgeschwindigkeit reduzieren – eine Überlastung des Einlasses ist eine der Hauptursachen für Verstopfungen der Kammer.
Ursache #3 — Riemenschlupf, Verschleiß und Probleme mit den Rollen
Kammerantriebsausfälle, die die Rundballenbildung verhindern
Silageballenpressen mit Riemenantrieb nutzen mehrere parallele Riemen, die über eine Reihe von Walzen laufen, um den sich bildenden Ballen zu führen und zu drehen. Wenn sich diese Riemen dehnen, reißen, durchrutschen oder Silagereste an ihrer Oberfläche ansammeln, fehlt die nötige Reibung, um den Ballen zu drehen. Das Erntegut gelangt zwar in die Presskammer, dreht sich aber nur schwach, kommt schließlich zum Stillstand und fällt zusammen, anstatt sich zu einem festen Zylinder zu formen. Dies ist einer der ärgerlichsten Ausfälle, da die Maschine scheinbar normal läuft, aber kein brauchbares Silagegut produziert.
Diagnose von Riemenspannung und -verschleiß
Die Riemen dehnen sich mit der Zeit und müssen regelmäßig nachgespannt werden. Ein zu lockerer Riemen rutscht unter der Last eines großen, dichten Silageballens – insbesondere bei dem für Silage typischen feuchten Material – auf der Antriebswalze durch. Anzeichen dafür sind quietschende Geräusche aus dem Antriebssystem, sichtbares Flattern des Riemens zwischen den Walzen oder ein Ballen, der sich zwar zu formen beginnt, aber bei etwa der Hälfte der Zielgröße stehen bleibt. Überprüfen Sie die Riemenspannung anhand der Herstellerangaben und spannen Sie den Riemen gegebenenfalls nach oder tauschen Sie ihn aus.
Walzenablagerungen und Oberflächenverunreinigung
Feuchtes Silagematerial hinterlässt einen Film aus Pflanzensaft, Samen und feinen organischen Bestandteilen auf Bändern und Walzen. Im Laufe eines Arbeitstages bildet sich daraus eine glatte Schicht, die die Traktion erheblich reduziert. Die Reinigung der Walzen am Ende jedes Arbeitstages – insbesondere bei heißem Wetter, wenn die Rückstände trocknen und aushärten – verlängert die Lebensdauer der Bänder und verhindert die unbemerkten Reibungsverluste, die zu Problemen bei der Ballenbildung führen können. Riefen oder Rillen an den Antriebswalzen erfordern einen sofortigen Austausch.
✅ Behoben: Wartung von Riemen und Rollen
- Die Riemenspannung sollte alle 50 Betriebsstunden geprüft und gegebenenfalls gemäß der Bedienungsanleitung nachgespannt werden.
- Prüfen Sie die Laufflächen der Riemen auf Risse, Ausfransungen oder Verglasungen – ersetzen Sie Riemen, die eines dieser Anzeichen aufweisen.
- Reinigen Sie die Bandoberflächen und Walzen am Ende jedes Tages während der Silagesaison.
- Alte und neue Riemen sollten niemals gemischt werden – immer nur der komplette Satz muss ausgetauscht werden, um eine gleichmäßige Spannungsverteilung zu gewährleisten.
- Prüfen Sie die Lager der Spannrollen auf Spiel; ein unruhiges Lager kann den Riemenverschleiß um das Dreifache beschleunigen.
Ursache #4 — Fehler bei der Netzwicklung oder der Schnurbindung
Wenn der Ballen zwar entsteht, aber nicht zusammenhält
Ein Ballen, der sich scheinbar korrekt in der Kammer formt, aber beim Auswurf auseinanderfällt, deutet fast immer auf ein Problem mit dem Bindesystem hin. Ob Ihr Silageballenpresse Das Bindesystem, das Netz- oder Garnwicklungen verwendet, übt eine Unterspannung auf einen sich noch drehenden Ballen aus – und dies muss mit präzisem Timing, gleichmäßiger Spannung und zuverlässiger Zuführung erfolgen. Jede Störung in diesem Ablauf führt dazu, dass das komprimierte Erntegut keine strukturelle Unterstützung mehr erhält und sich beim Nachlassen des Kammerdrucks ausdehnt und zerfällt.
Probleme mit dem Netzwickel-Zuführsystem
Das Netz muss sich leicht von der Rolle abwickeln lassen, gleichmäßig über die Ballenoberfläche verteilen und bei der korrekten Wicklungsanzahl sauber abschneiden. Verunreinigungen an den Zuführwalzen, eine geknickte Netzrolle oder ein stumpfes Schneidmesser führen jeweils zu unzureichender Bindung. Silage mit hohem Feuchtigkeitsgehalt stellt besondere Anforderungen, da die glatte Oberfläche das Anhaften des Netzes erschwert – daher ist oft eine Erhöhung der erforderlichen Wicklungsanzahl auf mindestens zwei vollständige Wicklungsdurchgänge vor dem Auswerfen notwendig.
Probleme mit der Garnspannung und dem Knoter
Silageballenpressen mit Bindegarn benötigen eine gleichmäßige Spannung während des gesamten Bindevorgangs. Eine verschlissene Spannscheibe, eine blockierte Garnführung oder ein verschmutzter Knotmechanismus führen zu Schlaufen, fehlenden Knoten oder gerissenem Garn – wodurch der Ballen ungebunden bleibt. Bindegarnsysteme erfordern bei der Silageverarbeitung häufigere Wartung als bei der Heuballenpressung, da die höhere Luftfeuchtigkeit die Korrosion an den Metallführungskomponenten beschleunigt und das Garn selbst bei Kälte aushärtet.
✅ Behoben: Überprüfung des Bindungssystems
- Reinigen Sie die Netzwickel-Zuführwalzen vor jeder Fütterung – Silage-Saftreste verursachen Futterschlepp.
- Überprüfen Sie wöchentlich die Schärfe Ihrer Messer – eine stumpfe Klinge hinterlässt unsaubere Schnitte, die sich beim nächsten Ballen verhaken und verklemmen.
- Bei feuchten Silageerzeugnissen (601 µg/3 t+ Feuchtigkeit) sollte die Anzahl der Wicklungen erhöht werden – mindestens zwei volle Umdrehungen.
- Bei intensiven Silagekampagnen sollten die Führungskanäle der Bindegarne und die Knotmechanismen täglich geschmiert werden.
- Verwenden Sie stets Netzfolie, die für Silageanwendungen geeignet ist – herkömmliche Heunetzfolie hat eine geringere Dehnungstoleranz.
Ursache #5 – Zapfwellendrehzahl, Überlastung und Antriebsausfälle
Zu schwache Antriebe erzeugen unvollständige Ballen
Für die Rundballenbildung ist eine gleichmäßige Rotationsenergie erforderlich, die über den Zapfwellenantrieb mit der vom Hersteller vorgegebenen Drehzahl zugeführt wird – typischerweise 540 U/min bei den meisten Kompakt-Silageballenpressen und 1000 U/min bei größeren Geräten. Eine der am häufigsten übersehenen Ursachen für Ballenbildungsfehler ist das Unterschreiten der Zieldrehzahl. Dies gilt insbesondere, wenn der Fahrer auf unebenem Gelände langsamer fährt oder bei dichtem Erntegut die Motorleistung reduziert. Die Folge ist eine Presskammer, der es an Rotationsimpuls fehlt, um einen festen, runden Kern zu bilden – besonders kritisch in der Anfangsphase der Ballenbildung, wenn der Erntekern noch locker und instabil ist.
Ein weiterer häufiger, leicht zu übersehender Grund sind Scherbolzenbrüche am Zapfwellenantrieb. Ein gebrochener Bolzen unterbricht die Kraftübertragung sofort, ohne dass eine offensichtliche Warnung erfolgt. Wenn die Ballenpresse plötzlich ohne sichtbare mechanische Blockierung keine Ballen mehr produziert, überprüfen Sie zuerst die Scherbolzen – die Reparatur dauert nur zwei Minuten und stellt den Betrieb wieder her. Ebenso führt eine verschlissene oder durchrutschende Zapfwellenkupplung zu denselben Symptomen wie eine unzureichende Motorleistung: Die Presskammer läuft, baut aber nicht genügend Druck auf, um einen vollständigen Rundballen zu formen.
✅ Behoben: Zapfwelle & Antriebssystem
- Stellen Sie die Motordrehzahl vor dem Einfahren in den Schwad auf die vom Hersteller angegebene Zapfwellendrehzahl ein.
- Auf unebenem Untergrund nicht die Geschwindigkeit reduzieren – stattdessen die Fahrgeschwindigkeit anpassen.
- Prüfen und ersetzen Sie die Scherbolzen zu Beginn jeder Saison. Verwenden Sie dabei ausschließlich vom Originalhersteller (OEM) spezifizierte Bolzen.
- Prüfen Sie die Zapfwellenkupplung auf Verschleiß und ersetzen Sie sie, wenn der Eingriff locker oder ungleichmäßig ist.
- Prüfen Sie, ob die PS-Zahl des Traktors den Anforderungen der Ballenpresse entspricht – zu kleine Traktoren verursachen unter Last einen chronischen Abfall der Zapfwellendrehzahl.
Schrittweise Felddiagnoseverfahren
Führen Sie diese Schritte durch, bevor Sie einen Techniker rufen.
Feuchtigkeit prüfen
Messen Sie die Erntefeuchtigkeit mit einem Handmessgerät. Liegt der Wert unter 351 µg/l oder über 701 µg/l, sollte die Ballenpressung verschoben oder das Erntegut zum Anwelken in Schwaden gelegt werden.
Prüfen Sie die Aufnahmezinken
Gehen Sie die gesamte Pickup-Breite ab. Ersetzen Sie verbogene, fehlende oder gerissene Zinken und prüfen Sie, ob die Pickup-Höhe 25–40 mm über dem Boden liegt.
Zapfwellendrehzahl prüfen
Prüfen Sie, ob die Motordrosselklappe die vorgegebene Zapfwellendrehzahl liefert. Überprüfen Sie die Scherbolzen am Antriebsstrang und untersuchen Sie die Zapfwellenkupplung auf Verschleiß oder Spiel.
Riemen und Rollen prüfen
Prüfen Sie die Riemenspannung und den Zustand der Oberfläche. Reinigen Sie die Laufflächen der Walzen und prüfen Sie die Spannrollenlager. Ersetzen Sie rissige oder verglaste Riemen immer komplett.
Testbindungssystem
Führen Sie einen Trockenbindetest durch – beobachten Sie die Reihenfolge des Netz- oder Garnvorschubs, des Ausbreitens und des Schneidens. Reinigen Sie die Vorschubwalzen und schärfen oder ersetzen Sie das Schneidmesser.
Probeballen bei niedriger Geschwindigkeit
Nachdem die festgestellten Probleme behoben wurden, sollte bei reduzierter Fahrgeschwindigkeit ein Probeballen geformt werden, um zu überprüfen, ob die Kammer korrekt aufgebaut ist, bevor der volle Betrieb wieder aufgenommen wird.
Vorbeugende Wartung zur Vermeidung von Formationsausfällen
So halten Sie Ihre Silageballenpresse in Topform
Der effektivste Weg, um einem Silageballenpresse Um zu verhindern, dass Rundballen entstehen, ist eine sorgfältige Wartung vor und während der Saison erforderlich. Im Gegensatz zu Heuballenpressen arbeitet eine Silageballenpresse in einer permanent feuchten und korrosiven Umgebung – Pflanzensäuren, feuchte Pflanzenreste und ständige Temperaturschwankungen beschleunigen den Verschleiß aller beweglichen Teile. Ein Wartungsplan, der eine Heuballenpresse drei Saisons lang einsatzfähig hält, reicht im vollen Silageeinsatz möglicherweise nur für eine Saison. Dies bei der Planung der Wartungsintervalle zu berücksichtigen, ist für alle, die in Australien unter den vielfältigen klimatischen Bedingungen arbeiten, unerlässlich.
| Wartungsaufgabe | Täglich | Wöchentlich | Vorsaison |
|---|---|---|---|
| Schmieren Sie alle markierten Schmierstellen ein. | ✓ | ||
| Reinigen Sie die Aufnahmezinken und die Förderschnecke. | ✓ | ||
| Riemenspannung und -zustand prüfen | ✓ | ||
| Wälzlager auf Spiel oder Geräusche prüfen | ✓ | ||
| Scherbolzen (kompletter Satz) ersetzen | ✓ | ||
| Abgenutzte Pickup-Zinken ersetzen (kompletter Satz) | ✓ | ||
| Vollständige Inspektion und Nachfettung der Zapfwelle | ✓ |
Warum Silageballenpressen anspruchsvoller sind als Heuballenpressen
Die Unterschiede zu verstehen hilft Ihnen, Fehler zu vermeiden.
Der Silageballenpresse vs. Heuballenpresse Die Unterscheidung ist bei der Diagnose von Problemen beim Rundballenpressen von entscheidender Bedeutung. Eine Heuballenpresse verarbeitet trockenes, leichtes und relativ korrosionsbeständiges Material. Eine Silageballenpresse hingegen verarbeitet – konstruktionsbedingt – Erntegut mit dem zwei- bis dreifachen Feuchtigkeitsgehalt. Dies führt zu einer entsprechenden Erhöhung der Ballenmasse, der Oberflächenglätte und des Gehalts an korrosivem Pflanzensaft. Alle Verschleißmechanismen arbeiten schneller, alle Toleranzen, die bei trockenem Heu ausreichen, sind bei feuchter Silage unzureichend, und Wartungsintervalle, die für Heu großzügig erscheinen, werden für Silagearbeiten gefährlich lang.
Diese Unterscheidung gilt auch für Silageballenpressenteile Die Auswahl der richtigen Teile ist entscheidend. Der Einsatz von Standard-Heuballenpressenbändern im Silagebereich ist ein Trugschluss – speziell für Silage entwickelte Bänder verfügen über feuchtigkeitsbeständigere Beschichtungen und eine höhere Zugfestigkeit, um die dichteren und schwereren Ballen optimal zu bewältigen. Ebenso zeichnet sich Silage-Netzfolie durch eine höhere Dehnbarkeit beim Verschließen aus, was wichtig ist, da die feuchte Oberfläche des Ernteguts eine höhere Spannung der Folie erfordert, um eine ausreichende anaerobe Versiegelung zu gewährleisten. Die korrekte Auswahl der Teile und die regelmäßige Wartung der Maschine gemäß den Silage-Anforderungen sind nicht nur empfehlenswert, sondern der Schlüssel zu zuverlässiger Ballenbildung und weniger häufigen Ausfällen.
🌾 Heuballenpressbedingungen
- Pflanzenfeuchte: 12–20%
- Geringe Oberflächengleitfähigkeit – guter Riemengriff
- Minimale Korrosion durch Pflanzensaft
- Geringere Ballenmasse pro Zyklus
- Standard-Wartungsintervalle
- Geringere Netz-/Bindespannung erforderlich
🌿 Bedingungen der Silageballenpresse
- Pflanzenfeuchte: 40–70%
- Hohe Oberflächenglätte – Risiko des Durchrutschens am Förderband
- Ätzende Pflanzensäuren beschleunigen den Verschleiß
- 2–3-fache Ballenmasse — höhere Antriebsbelastung
- Intensivierter Wartungsaufwand erforderlich
- Höhere Wickelspannung, Silagewickel
Wenn Reparaturen vor Ort nicht ausreichen – Kontaktaufnahme mit einem Spezialisten
Erkennen der Grenzen der landwirtschaftlichen Diagnostik
Nicht jede Ballenpressstörung lässt sich direkt vor Ort beheben. Wenn Sie die oben genannten Diagnoseschritte durchgeführt haben – Erntegutfeuchtigkeit geprüft, Pickup inspiziert, Zapfwellendrehzahl bestätigt, Riemen und Walzen kontrolliert und Bindesystem getestet – und die Maschine trotzdem keinen ordentlichen Rundballen presst, liegt das Problem wahrscheinlich an der Kammergeometrie, dem Verschleiß der Festwalzen oder einem Fehler in der elektronischen Überwachung, der Spezialwerkzeug zur Diagnose erfordert. Der Weiterbetrieb mit einem solchen Konstruktionsfehler verschlimmert das zugrundeliegende Problem in der Regel und verteuert die Reparatur.
Bei Australia Ever-power Forage Balers Co., Ltd.Unser technisches Team, ansässig im Industriegebiet Charlton, unterstützt Betreiber in ganz Australien sowohl mit Ersatzteilen als auch mit Beratung zu Geräten. Wenn Ihr Silageballenpresse produziert ungleichmäßige oder fehlerhafte Rundballen, und die Standardprüfungen haben das Problem nicht behoben. Bitte kontaktieren Sie unser Team unter [email protected] Sie werden mit Ingenieuren in Kontakt gebracht, die diese Maschinen auf Komponentenebene verstehen – nicht nur auf Bedienerebene.
Benötigen Sie technischen Support?
Sprechen Sie mit unseren Spezialisten für Silageballenpressen.
Unser Team im Industriegebiet Charlton bietet australischen Betreibern Ersatzteilversorgung, Diagnoseberatung und Geräteempfehlungen.
Warum australische Landwirte sich für Ever-Power Futterballenpressen entscheiden
Speziell für australische Bedingungen entwickelt
Wenn das Gespräch auf ein zuverlässiges Thema kommt Silageballenpresse zu verkaufen In Australien werden Ever-Power-Maschinen nach einem Standard gefertigt, der den spezifischen Anforderungen der australischen Weidewirtschaft gerecht wird – große Temperaturschwankungen, vielfältige Anbauarten von Weidelgras über Luzerne bis hin zu Getreidesilage und die Erwartung, dass die Maschinen zuverlässig und unter hoher Belastung laufen. Unser Sortiment umfasst kompakte Einheiten, die sich für … eignen. Silageballenpresse für kleine landwirtschaftliche Betriebe Das Spektrum reicht von einfachen Betriebsabläufen bis hin zu Hochleistungsmaschinen für die gewerbliche Milch- und Rindfleischverarbeitung.
Direkt vom Hersteller
Preise direkt vom Hersteller ohne Zwischenhändleraufschläge, inklusive vollständiger technischer Dokumentation und Verfügbarkeit von Ersatzteilen.
Silagegeeignete Komponenten
Jedes Band, jede Walze und jeder Zinken ist speziell für den Silageeinsatz ausgelegt – nicht von einer Plattform für trockenes Heu herabgestuft.
Unterstützung in Australien
Unser Team befindet sich im Industriegebiet Charlton und bietet technischen Support vor Ort sowie die Lieferung von Ersatzteilen innerhalb der australischen Zeitzonen an.
Komplette Modellpalette
Von kompakten 1,0-m-Kammermaschinen für kleinere Grundstücke bis hin zur S9000 Beyond für großflächige gewerbliche Anwendungen.
Empfohlenes Produkt
9YG-2.24D Rundballenpresse — S9000 Beyond
Wenn anhaltende Probleme bei der Rundballenbildung Sie dazu veranlasst haben, über eine Modernisierung Ihrer SilageballenpresseDie S9000 Beyond ist das Topmodell der Ever-Power-Reihe. Dank ihrer variablen Kammer bewältigt sie das gesamte Feuchtigkeitsspektrum von Silageerzeugnissen – von 401 µg/m³ bis 701 µg/m³ – ohne Bandschlupf oder Formationsstörungen. Verstärkte Antriebswalzen, ein präzises Netzwickel-Zuführsystem und ein gekapseltes Lager machen sie zur robustesten Maschine der Reihe für anspruchsvolle Bedingungen, die bei weniger leistungsstarken Geräten zu Formationsstörungen führen.
Der S9000 Beyond wurde für den Einsatz in der kommerziellen Milch-, Rindfleisch- und gemischten Betriebsführung in ganz Australien entwickelt und geht auf alle in diesem Leitfaden behandelten Ursachen bereits auf der Konstruktionsebene ein, anstatt sie allein der Wartung zu überlassen.
Häufig gestellte Fragen
Häufig gestellte Fragen zu Problemen bei der Silageballenpressung

Australia Ever-power Forage Balers Co., Ltd.
📍 Industriegebiet Charlton, Australien




